Die Bedeutung des Substrates für den Sauerstoffverbrauch isolierter Meerschweinchenherzvorhöfe nach Leistungssteigerung durch g-Strophanthin oder Adrenalin

  • M. Siess
  • Published 2004 in Naunyn-Schmiedebergs Archiv für Pharmakologie und experimentelle Pathologie

Abstract

Die Deearboxylierungsgeschwindigkeit yon laC-Glucose und 14CCaprons£ure (Na-n-hexanoat) in isolierten Meerschweinchenherzvorh6fen steigt mit der SubstratauBenkonzentration entsprechend einer MichaelisMenten-Kinetik an [1--3]. Die Fetts£ure dringt wesentlich leichter als Glucose in die Herzmuskelzelle ein und wird dort unter kompetitiver Hemmung des Glueosestoffwechsels bevorzugt verbrann% [2~3]. Zur Bestimmung der Gesamtbilanz wurde in rezirkulierender O~-gesi~ttigter Tyrodel6sung der O~-Verbrauch spontanschlagender HV mit 50 ~-Platinelektroden (nach L~BB~,RS) kontinuierlich zusammen mit der Leistung registriert. Gr613ere Verschiebungen des mittleren 02-Verbrauches wurden nach Inkubation mit Glucose oder Hexanoat nicht gefunden (Tabclle). Ohne Substrat sinkt der O~-Verbrauch mit dem Schwund der Glykogenreserven erst nach Stunden und langsamer ab als die Kontraktionsamplitude: Der Nutzeffekt sinkt daher. Zugabe yon Glucose erh6ht den Nutzeffekt durch positiv inotrope Wirkung ohne entspreehende ErhShung des O~-Verbrauchs. Zugabe der Fetts~ure senkt den Nutzeffekt tefls dutch negativ inotrope Wirkung, tefls dutch Erh6hung des Sauerstoffverbrauchs. Der O~-Verbrauch stillgestellter HV (A = 500/o) wird durch Substratzusatz nicht geiindert, g-Strophanthin (1 < 3 • 10-~g/

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